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Mitterfels feiert Herbstmeisterschaft in der 2. TT-Bezirksliga- Ost

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Vor der Rekordkulisse von über 50 Zuschauern entwickelte sich ein Spiel zwischen dem Ersten und Zweiten der Tabelle, das an  Spannung und Dramatik nicht mehr zu überbieten war.

Obwohl Landau an Brett fünf und sechs auf zwei Stammspieler verzichten mußte, war es ein Spiel auf Augenhöhe. Die Landauer stellten zu Beginn ihre  Doppel taktisch auf.  Mumhofer/Hermann spielten das Einser Doppel und waren natürlich gegen Johannes Wiesmüller/Uschi Kufner-Hilmer chancenlos. Danach aber konnte das eigentliche Einser Doppel der Landauer, als Zweier Doppel aufgestellt , das Mitterfelser Einser Doppel Jasek/Klaus Wiesmüller im fünften Satz mit 11:9 besiegen.

Als dann auch Mac Ilvaine/Lichtenberger gegen Lokotsch/Wiesniewski gewannen, ging die Taktik der Landauer auf und sie gingen  2 : 1 in Führung. Jasek gewann dann ganz klar gegen Kerscher. Klaus
Wiesmüller mußte sich aber nach großem  Kampf im fünten Satz gegen Damböck geschlagen geben. Kein Konzept fand Johannes Wiesmüller bei seiner 0:3 Niederlage gegen  Mac Ilvaine. Als auch noch Wiesniewski gegen Lichtenberger verlor gingen die Gäste mit  5 : 2 in Führung.

Uschi Kufner-Hilmer lag gegen Mumhofer bereits mit 0 : 2 Sätzen zurück. Die Mitterfelser sahen ihre Felle schon davon schwimmen. Doch dann  machten sich die Zuschauer bemerkbar und peitschten Uschi Kufner-Hilmer nach vorne. Sie fand zu ihrem Spiel und zeigte  den begeistert mitgehenden Zuschauern tolle Ballwechsel und gewann die letzten drei Sätze 11: 6  11: 4  11: 3.

Der wie immer souverän spielende Lokotsch brachte sein Team mit einem nie gefährdeten Sieg  gegen Hermann auf 4 : 5 heran. Nach tollem Spiel mußte aber Jasek gegen seinen Angstgegner Damböck das 4 : 6 zulassen.

Klaus Wiesmüller brachte dann seine Mannschaft  nach wiederum großen Kampf gegen Kerscher auf 5 : 6 heran. Dann mußte zum Schrecken der Mannschaft und der Zuschauer  Wiesnieski kamplos sein Spiel gegen Mac Ilvaine abgeben. Obwohl das Spiel von Johannes Wiesmüller zuerst zählte , hatte damit Landau bereits sieben Punkte. Die Herbsmeisterschaft schien gefährdet.
Johannes Wiesmüller stand damit gegen Lichtenberger unter enormen Druck. Es entwickelte sich ein wahnsinniges Spiel, das die Zuschauer von den Sitzen riß. In einem tollen Spiel mit sehenswerten  Ballwechseln verlor Johannes Wiesmüller den ersten Satz mit 13:15, den zweiten konnte er gewinnen, mußte aber den dritten Satz wieder abgeben, den vierten Satz gewann er wieder. Der fünfte Satz mußte nun die Entscheidung bringen. Wie die fanatisch mitgehenden Zuschauer Johannes Wiesmüller immer wieder anfeuerten war ein Wahnsinn. Das
Spiel wogte hin  und her. Als dann beim Stande von 11:10 Johannes Wiesmüller den Matchball nutzen konnte, kannte der Jubel keine Grenzen mehr.

Doch es sollte noch weiter spannend bleiben. Uschi Kufner-Hilmer gewann zwar gegen Hermann die ersten beiden Sätze. Doch auch ihr war die Anspannung anzumerken.  Sie mußte den dritten und vierten Satz jeweils mit 9:11 abgeben. Es gab wieder einen Entscheidungssatz, in dem die Zuschauer wieder  ihr bestes gaben und Uschi Kufner Hilmer mit sehenswerten Ballwechseln das Spiel mit 11:4 im 5.ten Satz gewinnen konnte.  Jeder in der Halle war dann froh,, als der wieder überragend spielende Lokotsch ebenso klar gegen Mumhofer, wie auch das Doppel  Jasek/Klaus Wiesmüller gegen Mumhofer/Hermann. gewinnen konnte. Ein denkwürdiges Spiel war damit zu Ende gegangen.

Die Herbstmeisterschaft hing am seidenen Faden. Die Mannschaft weiß daß sie ohne ihre fantastischen Fans das Spiel nicht gewonnen hätte. Man geht nun beruhigt in die Winterpause und hofft den drei Punkte Vorsprung auch in der Rückrunde halten zu können.


Statistik: